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„Hellboy 1“ ist ein US-amerikanischer Action- und Phantasy-Film aus dem Jahr 2004. Neben „Hellboy 1“ oder kurz nur „Hellboy“ gibt es auch einen zweiten Teil sowie zwei Produktionen als Trickfilme, ein dritter Teil ist ebenfalls geplant.

Hellboy Teil 1 Trailer



Hellboy Teil 1

Hellboy Teil 1 – Der Film


Der ausführende Regisseur, Guillermo del Toro Gómez, ist insbesondere Freunden von Horrorfilmen ein Begriff, gilt diesem dieses Genre doch als seine große Leidenschaft. So zeigt sich Guillermo del Toro auch für das Drehbuch verantwortlich und hat maßgeblich die Wahl der beteiligten Schauspieler beeinflusst.

Ein junger Dämon, der die schmutzigen Ziele der Nazis mit umsetzen soll

1944 – die Nationalsozialisten nutzen zum Durchsetzen ihrer miesen Ziele nicht nur herkömmlicher Mittel. Auch im übernatürlichen Bereich der Schwarzen Magie versuchen sie sich, um geeignete Waffen für ihre Zwecke zu finden. Dazu bedienen sie sich der Hilfe des anscheinend unsterblichen Grigori Rasputin (Karel Roden). Der soll vor Jahrzehnten schon dem letzten russischen Zar gedient haben. Nun will er für die Nazis ein Dimensionstor öffnen, um den Dämon Anung un Rama in unsere Dimension zu bringen. Mithilfe von Professor Trevor „Broom“ Bruttenholm (John Hurt), der mit übernatürlichen Phänomenen bestens vertraut ist, versuchen die Alliierten jedoch, dieses Unterfangen der Nazis aufzuhalten, was ihnen letztendlich auch gelingt. Dabei kommt auch Rasputin vermeintlich zu Tode. Allerdings gelangt der noch junge Dämon in unsere Zeit. Professor Bruttenholm nimmt ihn unter seine Fittiche, denn der Dämon ist nicht von Haus aus schlecht. Vielmehr weist er auch durchaus menschliche Charakterzüge auf. Professor Bruttenholm ist es auch, der ihm den Namen Hellboy gibt.


Hellboy bekämpft das Böse, jedoch wird er später gezwungen, die Seiten zu wechseln

Hellboy altert wesentlich langsamer als ein Mensch. Rund 60 Jahre nach dem durchgeführten Ritual unterstützt der nun fast erwachsene Hellboy (Ron Perlman) das FBI über eine Abteilung, die den Namen Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen bzw. BPRD für Bureau for Paranormal Research and Defense trägt. Dabei ist er immer auf der Jagd nach Gegnern, die ebenfalls der übernatürlichen Welt entspringen. Doch selbst 60 Jahre nach dem Untergang des Dritten Reiches gibt es noch Schergen der Nazis, die deren Ideologien umgesetzt sehen wollen und Hellboy daher in eine Falle zu locken versuchen. Dazu gehört auch Karl Ruprecht Kroenen (Ladislav Beran), der den Ziehvater von Hellboy, Professor Bruttenholm, aus diesem Grunde tötet. Außerdem raubt er der Mitstreiterin von Hellboy, Liz Sherman (Selma Blair), die Seele. Genau das ist auch der wunde Punkt des jungen Dämons, denn er ist unsterblich in Liz verliebt. Kroenen lässt Hellboy kaum eine Wahl: entweder wechselt er zur schwarzen Seite oder Liz wäre für immer verloren. So kommt es zur inneren Zerreißprobe für den Dämon – entweder die Seele seiner geliebten Seele für immer verlieren oder den Alt-Nazis bei der Umsetzung ihrer bösen Absichten behilflich sein.

Hellboy 1 – zahlreiche Auszeichnungen, Nominierungen und hervorragende Kritiken

Die gesamte Hellboy-Reihe ist ein Projekt, dem del Toro bisher viel Aufmerksamkeit gewidmet hat. Neben „Hellboy 1“ hat der Mexikaner auch bei „Hellboy 2 – Die goldene Armee“, Regie geführt. Zudem stammen von ihm die beiden Zeichentrickfilme „Hellboy – Schwert der Stürme“ und „Hellboy – Blut und Eisen“ aus den Jahren 2006 und 2007. Als Realverfilmungen hat Guillermo del Toro eine Trilogie geplant. Dieser geplante dritte Teil von „Hellboy“ sollte laut Gerüchten 2013 erscheinen, allerdings wurde es sehr still um das Projekt und ein konkretes Datum ist dementsprechend nicht bekannt. Für „Hellboy 1“ gab es darüber hinaus zahlreiche Nominierungen und gewonnene Auszeichnungen. Die Kritiken zu der Umsetzung der Dark Horse Comics, die ebenfalls den Titel „Hellboy“ tragen, sind ausgesprochen positiv und natürlich sind die Phantasy- und Action-Streifen auch beim Publikum sehr gut angekommen. So sollte „Hellboy 1“ keinesfalls in einer guten Video-Sammlung fehlen.